Legal Tech

Digitalisierung der Rechtsberatung

Legal Tech beschreibt die Summe sämtlicher „Legal & Compliance Services“ sowie „Technologien“, die der juristischen als auch abteilungsübergreifenden Tätigkeit dienen. Dementsprechend ordnet sich Legal Tech ebenfalls der Digitalisierung unter.


Wozu Legal Tech?

Auch bei Legal Tech werden die übergeordneten Ziele der Digitalisierung verfolgt.
Risikovermeidung und Steigerung der Effizienz bei gleichzeitiger Minimierung von Ressourcen und Kosten.
Genauer, es sollen Prozesse im Arbeitsalltag optimiert sowie bestmöglich automatisiert werden. Gerade bei Legal Tech steht die Rechtssicherheit, Compliance, Risikovermeidung und -begegnung sowie die Fehlerminimierung im Umgang mit rechtlichen und Compliance relevanten Arbeitsschritten besonders im Fokus.
Kurzum: Legal Tech soll wirtschaftlich als auch rechtlich Abhilfe schaffen – das will gekonnt sein!


Für wen ist Legal Tech?

Legal Tech richtet sich gleichermaßen an Rechtsabteilungen von Wirtschaftsunternehmen als auch Kanzleien. Hierbei kommen sämtliche User in Betracht, die in rechtliche Arbeitsschritte eingebunden sind.
Je nach Zielgruppe differenzieren sich die Tools von schmalen Nischenlösungen, die meist auf die Optimierung einer juristischen Tätigkeit spezialisiert sind, bis hin zu bereichsübergreifenden „Corporate Legal Lösungen“, die eine Prozessoptimierung und -automatisierung komplexer und bereichsübergreifender Themen verfolgen. Dies führt zu einer Steigerung der (internen und externen) Business Collaboration als auch der Rechtssicherheit.
 

Welche Generationen kennt Legal Tech?

Legal Tech wird in mehrere Generationen unterteilt.
So befasst sich die erste Generation von Legal Tech mit Anwendungen, die sich als prozessunterstützend bezeichnen lassen. Gemeint sind Anwendungen, die in juristischen Arbeitsabläufen eine lediglich assistierende Rolle einnehmen (bspw. Fachdatenbanken zur Recherche, Videokonferenzlösungen zur Kommunikation etc.).
Die zweite Generation von Legal Tech geht einen Schritt weiter und bemüht sich um die Optimierung bzw. Automatisierung einzelner oder weniger rechtlicher Arbeits- und Kommunikationsschritte. Gerade prozessautomatisierende Lösungen und Funktionen haben demnach disruptiven Charakter und können bei erfolgreicher Implementierung menschliche Ressourcen für andere Tätigkeiten befreien. Anwendungen zur automatisierten Erstellung von Dokumenten (Verträge, Klagschriften, Anwaltsmandatierungen etc.) als auch Funktionen zur Überwachung und Verfolgung komplexer Terminverfolgungsregeln (Fristenmanagement), Risiken oder persönlicher Aufgaben fallen unter Legal Tech 2.0.
Legal Tech 3.0 strebt folgenreichere Auswirkungen an. Bei Anwendungen der dritten Generation soll das Tätigkeitsprofil menschlicher Juristinnen und Juristen grundlegend verändert werden. Ziel ist es, komplexe und umfangreiche Rechtsdienstleistungen autonom zu bewältigen (bspw. autonome Sichtung, Verhandlung und Bewertung umfangreicher Vertragsdokumente). Da es sich bei der dritten Generation um die bislang fortschrittlichste und komplexeste Art von Anwendungen handelt, sind diese auch am weitesten von der Marktreife entfernt.

 

Welche Ausbaustufen kennt Legal Tech?

Grundsätzlich lassen sich anhand der Generationen von Legal Tech auch charakteristische Ausbaustufen von Legal Tech ableiten, in welche sich Legal Tech Anwendungen als auch der Digitalisierungsgrad von Rechtsabteilungen und Kanzleien einteilen lässt:

  1. Anwendungen, die rechtlich relevante Daten und Dokumente digitalisieren
    • Digitale Dokumentenverwaltung
    • Digitale Kanzlei- und Kontaktverwaltung
    • Digitale Vertragsverwaltung
  2. Nischenanwendungen, die einzelne rechtliche Arbeitsschritte automatisieren
    • Contract Builder (Vertragsgeneratoren)
    • Tools zur Dokumentenanalyse und -verarbeitung (bspw. auch Data Extraction)
  3. Corporate Legal Lösungen und digitale Plattformen zur Automatisierung von Arbeitsschritten und zur Steigerung der Business Collaboration


Bei Corporate Legal Lösungen als auch digitalen Plattformen werden Anwendungen zur Digitalisierung als auch Anwendungen zur Prozessoptimierung sowie -automatisierung rechtlicher Arbeitsschritte kombiniert. Ziel ist es, in einer zentralen Lösung rechtlich relevante Daten, Prozesse und Dokumente zu digitalisieren und gleichermaßen Juristinnen und Juristen mit Fachfunktionen zur Optimierung und Automatisierung rechtlicher Tätigkeiten zu unterstützen. Darüber hinaus sollen die wirtschaftlichen Potenziale durch die Steigerung der Business Collaboration potenziert werden, indem die Lösung eine bereichs- und abteilungsübergreifende nahtlose digitale Kommunikation und Transparenz bietet. Im Zuge der zunehmenden interdisziplinären Zusammenarbeit in Unternehmen gewinnen diese Prozesse zunehmend an Bedeutung, um eine effiziente und effektive bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu erzielen.
Häufig sind Corporate Legal Lösungen auf spezifische juristische Fachthemen oder Bereiche spezialisiert. Hierbei ist darauf zu achten, ob es sich um eine reine Verwaltungslösung (häufig reine Dokumentenmanagement Systeme) zur digitalen Ablage (Ausbaustufe 1) handelt oder ob auch fachspezifische Funktionalitäten integriert sind, die juristische Tätigkeiten prozessoptimierend bzw. automatisierend managen und übernehmen (Ausbaustufe 3).

Corporate Legal Lösungen zielen häufig auf folgende Fachthemen:

 

Was bietet HMP für Legal Tech?

HMP bietet mit der modularen HMP Corporate Legal Management Produktlinie integrierte Corporate Legal Lösungen.
Der modulare Aufbau ermöglicht es Ihnen, Ihre Digitalisierungsstrategie nachhaltig zu verfolgen und phasenweise auszubauen. Die HMP Corporate Legal Management Produktlinie vereint alle drei Ausbaustufen von Legal Tech und bedient mit den HMP Modulen juristische Fachbereiche, die sich allesamt vollintegriert betrachten lassen. Dies ermöglicht es Ihnen, eine zentrale Unternehmenslösung für mehrere Fachbereiche zu implementieren und integriert zu betrachten.
Jedes HMP Modul wird mit einem integrierten Dokumentenmanagement, Kontaktmanagement, Fristen- und Wiedervorlagenmanagement sowie einem Workflowmanagement ausgeliefert, sodass Sie sämtliche rechtlich relevanten Daten und Dokumente digitalisieren können und Transparenz schaffen (Ausbaustufe 1).
Die einzelnen HMP Module sind vollintegrierbare Nischenlösungen, welche sich auf die Digitalisierung, Optimierung und Automatisierung von gezielten Fachbereichen konzentrieren. Inbegriffen sind Funktionen, die mehrere juristische Arbeitsschritte optimieren, automatisieren bzw. autonom übernehmen (Ausbaustufe 2).
Die HMP Module der HMP Corporate Legal Management Produktlinie umfassen folgende Fachgebiete:


Der modulare und vollintegrierbare Aufbau der HMP Corporate Legal Management Produktlinie sowie die integrierten Collaboration Funktionen der HMP Module und HMP Plattform Lösungen bieten Ihnen eine Automatisierung von rechtlichen Arbeitsabläufen sowie eine bereichs- und konzernübergreifende Transparenz und Kommunikation (Ausbaustufe 3), die über ein detailliertes Rollen- und Berechtigungskonzept auf Ihre individuellen Geschäftsprozesse angepasst werden kann. Je nach Ihren Digitalisierungsanforderungen können Sie ein einzelnes HMP Modul oder mehrere HMP Module beliebig miteinander kombinieren und Ihre Fachbereiche bereichsübergreifend digital vernetzen.

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